Rainer Hess in Khao Lak  2007
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Nachdem meiner Freundin und mir unser erster Urlaub in Khao Lak so sehr gefallen hat, fiel uns die Entscheidung f├╝r unseren Urlaub 2007 nicht schwer, Khao Lak hie├č wieder unser Ziel, nur diesmal in einem anderen Hotel. Durch ein gl├╝cklichen Zufall wurde wir ins Mukkdara verlegt, aufgrund einer ├ťberbelegung unseres eigentlich gebuchten Hotels. Das 5 Sterne Hotel war durch den Tsunami sehr stark zerst├Ârt worden, davon war aber nichts mehr zu sehen! Von der geschmackvoll eingerichteten Rezeption hat man einen herrlichen Blick ├╝ber die Hotelanlage mit ihrer gro├čen Poolanlage.

 Die Bungalows sind sch├Ân eingerichtet und r├Ąumlich sehr gro├čz├╝gig. Die herrliche Gartenanlage mit Palmen, Orchideen, Seen und angelegte Fl├╝ssen wurden akkurat gepflegt und gehegt. Der gro├če Pool war ein Traum! Mehrere Jacuzzi , Wasserfall und nat├╝rlich einer Poolbar. Ein kleiner Pool befand sich noch unmittelbar am Strand. Da es vorne am Strand zum T├Ąglichen Handtuchkrieg kam und zu einem Gedr├Ąnge bzw. Platzmangel, entschieden wir uns an den ruhigen gro├čen Pool zu legen. Dort hatten wir immer unsere Ruhe und wenn wir ins Meer wollten, mussten wir nur die 25 Meter durch die sch├Âne Gartenanlage laufen. Der Fr├╝hst├╝cksbereich befand sich am Strand und bot ein gro├čz├╝giges Essensangebot.

Da ich sehr gute Erfahrungen mit der Tauchbasis IQ-Dive gemacht hatte, buchte ich ohne mir andere Basen anzuschauen wieder bei IQ-Dive. Die Tauchbasis arbeitete nach wie vor mit anderen Basen zusammen, da sich einer dieser Tauchbasen auch inzwischen ein gro├čes Boot gekauft hatte, konnte ich nun zwischen Speedboot und dem gro├čen Boot w├Ąhlen.

Meine erste Tagestour f├╝hrte mich dieses Jahr wieder zum Richelieu Rock!

Mit dem Speedboot ging es 1 ┬Ż Stunden raus zum Felsen, und schon nach ein paar Minuten wurde die holprige Fahrt belohnt. Ein ca. 4-5 Meter gro├čer Walhai kam direkt an mir vorbei, und das gleich beim ersten Tauchgang!  Die Barrakudas, Mur├Ąnen, Fadenschnecken und der Kraken sowie die anderen tollen Fische waren f├╝r mich fast nur noch Nebensache.
Bei meinem zweiten Tauchgang hoffte ich nat├╝rlich wieder den Walhai zu sehen, doch diesmal blieb er fern. Daf├╝r sah ich Geisterpfeifenfische, Seepferdchen, Garnelen, Drachenk├Âpfe, Sepien, Wei├čmaulmur├Ąnen, Kofferfische und nat├╝rlich jede Menge Nacktschnecken.
 Richelieu Rock ist und bleibt der f├╝r mich der sch├Ânste Tauchplatz, und ich freue mich schon auf den n├Ąchsten Tauchgang dort! Dann buche ich mehrere Touren!     

  Weil es viele Taucher zum Tauchplatz ÔÇ×Koh Bon“ zog, wurden die Tagesfahrten nur mit dem gro├čen Boot angeboten. An Bord gab es auf der Fahrt nach Koh Bon gleich Fr├╝hst├╝ck, die ├ťberfahrt ist sicher ruhiger als mit dem Speedboot, daf├╝r hatten wir ca. 25 Taucher an Bord.
Ich hatte das Gl├╝ck mit der ersten Gruppe und erfahrenen Tauchern ins Wasser zu d├╝rfen. Unterwasser bot Koh Bon mir wie letztes Jahr wieder ein toller Tauchgang, gleich mehrere
Seeschlangen, Nacktschnecken und andere tolle Fische. Das Highlight dieses Tauchganges waren zwei Mantas. Bei der Vorbereitung zum zweiten Tauchgang schwammen direkt neben dem Boot Mantas vorbei, leider waren diese weg als wir ins Wasser gingen. Meine Tauchgruppe taucht in die andere Richtung als die Mehrheit, um sich den Massen zu entziehen, leider entgingen wir so den Mantas beim zweiten Tauchgang. Aber auch unser Tauchgang war mit Sepien, Langnasen-B├╝schelbarsch, Seeschlange, Mur├Ąnen und diversen Nacktschnecken ein gelungener Tauchgang.

Meine dritte Tagestour zu den Similan Island’s buchte ich wieder auf dem Speedboot, es ging zur Insel No. 3 an den Tauchpl├Ątzen ÔÇ×Boulder City“ und ÔÇ×Shark Fin Reef“
Wir hatten sehr starke Oberwasserstr├Âmung aber als man etwas abtauchte war alles o.k.
Sch├Âne Korallen und die typischen Fische der Andaman See, nat├╝rlich konnte dieser Tauchgang, nachdem ich zuvor Mantas und einen Walhai gesehen hatte, diese nicht mehr toppen.

Meine letzte Tauchfahrt ging wieder mit dem gro├čen Boot zu den Similan’s
Dieses Mal kam meine bessere H├Ąlfte zum Schnorcheln mit!
Es ging zur Insel No. 8, da nur an zwei Inseln geschnorchelt werden kann, es ist die Gr├Â├čte und wohl bekannteste Insel der Similan`s.
Die Taucher wurden aber wo anders raus gelassen als die Schnorchler, und gleich beim Einstieg zog ein Manta vorbei. Ansonsten wieder das typische Programm!

Stolz wie ein Honigkuchenpferd war meine Freundin, denn sie hatte beim Schnorcheln zwei Leopardenhaie direkt unter sich beobachten k├Ânnen. Damit sah Sie zwar bei 2x Schnorcheln einen Hai mehr als ich, daf├╝r war meiner gr├Â├čer als Ihre beiden zusammen.

  Der Tsunami hat f├╝r Khao Lak so bl├Âd es auch klingt seine Vorteile gehabt, denn es gibt mehr Touristen als zuvor in Khao Lak, dadurch den Tsunami es fast jeder kennt, doch trotzdem bleibt er ein sch├Âner und ruhiger Urlaubsort. Auch ├ťberwasser kann man einiges unternehmen, endlose Strandl├Ąufe, diverse Tempeltouren, Elefantenreiten, Dschungeltouren, zu den vielen Wasserf├Ąllen fahren, Flo├čfahrten und nat├╝rlich die Tour zu dem James Bond Felsen.