Männertörn 2007
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fisch_ani

SIMPLY THE BEST,

war der Slogan der diesjährigen Tauchsafari mit der MY SERENITY. Vom 18.10. bis 25.10.2007 waren die Fundivers wieder im Roten Meer auf ihrem "Männertörn".
Auf dem Programm standen die in der Hochsee liegenden, berüchtigten und zu den absoluten Highlights gehörenden Riffe der "Brothers, Daedalus und Elphinstone".

Nach dem obligatorischen Checkdive am "Ras Toronbi" ging es nach langer elfstündiger Fahrt bei absolut ruhiger See zu den "Brother Islands".
In diesem Jahr meinte es Neptun außerordentlich gut mit uns. Wer für seine Stimmung verantwortlich war bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Kein Wind, keine Wellen und keine Strömung, Wassertemperaturen von bis zu 27° C, bessere Voraussetzungen für das Tauchen an den "Brothers" kann es nicht geben.

Der erste Tauchgang am "Big Brother" unter kundiger Führung unserer Guides Ute und Jim, die wir bereits schon vor zwei Jahren schätzen und kennenlernen durften - welch Zufall -, führte uns gleich zum Wrack der 1901 gesunkenen "NUMIDIA", das zwischenzeitlich von den Meeresbewohnern komplett einverleibt wurde. Der noch existente Schiffskörper ist gänzlich von Korallen bewachsen und wird von unzähligen Fischen bewohnt. Ein stattlicher Napoleon war ein weiteres Highlight bei diesem Tauchgang.

Noch am gleichen Abend verliesen wir das Riff und ankerten am "Kleinen Bruder". Nach einem "Good Morning" - "Briefing" war für alle die Nachtruhe vorbei und recht früh ging’s zum ersten Tauchgang am "Little Brother".

Hier wurden wir gleich von Fuchshaien, Grauem  Riffhai, Napoleons und Riesenmuränen begrüßt. Der zweite TG war nicht weniger aufregend. Fuchs- und Riffhai und ein Schwarm von Gelbflossenthunfische waren die Höhepunkte dieses dives. Der dritte Tauchgang führte uns an einem Schwarm von Barrakudas vorbei.

Zurück zum "Großen Bruder". Das Wrack der "AIDA" und zwei weitere Tauchgänge standen auf dem Programm. Ca. 40 m Tiefe. Imposant liegt sie da. Von Korallen und anderen Meeresbewohnern eingenommen fristet sie ihr Dasein. Begleitung eines Napoleons war auch gesichert.

Die beiden anderen TG am Big Brother zeigten uns die majestätisch dahingleitenden Hochseeriffhaie, Weißspitzen- und Fuchshaie, im Sonnenlicht silberschimmernden Barrakudas und wie bei jedem TG die übergroßen Napoleons. Die "Brothers" waren, wie bereits allerorts beschrieben, ein wirkliches Highlight.

Aber wir hatten ja noch Daedalus vor uns und eine weitere länger Seereise stand uns bevor, aber bei diesem traumhaftem Wetter alles kein Problem.  Die See war nach wie vor absolut ruhig und der nächtliche Transfer zum DAEDALUS Riff lies uns auch in unseren Kojen ruhig schlafen. In den frühen Morgenstunden erreichten wir unser Ziel und schon gg. kurz nach sechs Uhr ging es ins Blauwasser.

Die Nordspitze des Riffes wurde betaucht. Terrassenförmig fällt hier das Riff ab und bedingt durch keinerlei Strömungen verweilten wir hier mit Blick ins Blaue in der Hoffnung auf Großfisch. Das Warten hatte sich gelohnt. Ein Schwarm von Hammerhaien zog völlig desinteressiert ca. 20 Meter unter uns in südliche Richtung. Eine schöne große Schildkröte, die nach unserer Meinung schon viel Erfahrung mit fotografierenden und filmenden Tauchern gemacht hat, beschäftigte uns auch bei diesem TG.

Der zweite TG am Daedalus erfolgte an der Nordwestseite, die für ihren übermäßigen Bewuchs an Korallen und Anemonen bekannt ist. Hier findet man an der Steilwand eine riesige Kolonie mit Anemonen, die von ihren gleichnamigen frechen kleinen Fischen verteidigt werden.

Der letzte TG an diesem Riff erfolgte am Südplateau, wo wir nochmals Blicke auf mittlerweile bekannte Haie werfen durften.

Nach diesen schönen erlebnisreichen Tauchgängen ging es nach kurzer Diskussion zum Elpinstone-Riff, was wieder einen achtstündigen Transfer nach sich zog. Die Diskussion ob oder nicht Elphinstone, wir hatten über die vergangenen Jahre schon genügend Erfahrungen an diesem Riff sammeln können, weil es hier nur so an Tauchern wimmelt und das Tauchen hier keinen großen Spaß mehr macht, wurde letztendlich so entschieden, dass wir am Riff einen TG machen und dann ein anderes Riff aufsuchen sollten.

Bereits um sechs Uhr tauchten wir an der Nordspitze ab und warteten im Blauwasser auf das was kommen sollte. Es kam aber nichts. Bis auf unendlich viele Zodiaks die eine nicht mehr zählbare Anzahl an Tauchern über Bord warfen, die die See mit Luftblasen füllten.

Nach diesem TG fuhren wir in Begleitung einer ca. 30köpfigen Delphinschule zum ABU DABAB II u. III wo das Wrack der "HEAVEN ONE" betaucht wurde. Ein weiterer Eyecatcher war hier die rote Anemone, die nach Ablichtung durch Basti als Werbeträger für die Fa. Vodaphone favorisiert wurde.

Wir nahmen dann Kurs auf RAS SHONA, wo wir während unseres ganzen Trips den einzigen Nachttauchgang machten. Hier war allerdings die Sicht sehr beschei..., weil sich unverhältnismäßig viele Schwebeteilchen im Wasser befanden.

Die letzten Tauchgänge führten uns zum MARSA MUBARAK wo wir auf einer Seegraswiese einen Anemonenteppich mit kleinen schwarzweißen Anemonenfischen vorfanden und einer weißen Muräne zuschauten, die versuchte sich in einem Korallenstock zu verstecken.

Dieser Trip war und  ist eine echte Empfehlung. Euer Ove