Vilamendhoo
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Ein Reisebericht von Karl-Heinz Monzert

Werner Lau Diving Center, Vilamendhoo, Ari Atoll

Vom 25.09. bis 10.10.2002 habe ich einen Tauchurlaub auf Vilamendhoo verbracht.

Unterkunft und Essen

Die Insel liegt im Ari-Atoll. Die Unterkünfte im auf der Insel waren sauber und bequem. Das Essen war gut, wurde aber mit der Zeit etwas eintönig. Curry's in verschiedenen Varianten gab es täglich. Es lohnt sich auf jeden Fall einen Bungalow am Strand zu nehmen. Von dort hat man dann nur wenige Meter bis ins Wasser.

Bungalow am Strand

Riffhai am Ausstieg des Hausriffs

Das Boot

Walhai 01

Walhai 02

 

 

Tauchbasis

Der Betrieb auf der Tauchbasis war recht straff organisiert, muss es wohl bei einer solchen Menge von Tauchern auch sein. Alles war recht ordentlich und aufgeräumt. An manchen Tagen wurden jedoch die Kleiderbügel an den Leinen zum aufhängen der Ausrüstung knapp. Es war bisher die Basis mit dem grösstem Tauchbetrieb auf der ich war. Trotz der recht großen Menge an Tauchern wurde dort alles immer schnell und freundlich abgewickelt. Die Leihausrüstungen sahen auch recht neu und OK aus, aber ich habe wie immer nichts davon gebraucht und möchte diese daher auch nicht wirklich beurteilen.

Im Internet findet ihr die Tauchbasis unter http://www.wernerlau.com/

Schnorcheln und Tauchen am Hausriff

In Flachwasserbereich wurden rund um die Insel insgesamt 10 Schneisen in die Korallen geschlagen um Tauchern und Schnorchlern den Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. An jedem dieser „Ausgänge“ zum Hausriff findet man ein Seil das vom Flachwasser bis in eine Tiefe von 20-30 Metern führt und an dem diverse Kanister hängen. Mein Zimmer war auf der Nordseite der Insel. Dort findet man direkt vor der Haustür eine Steilwand. Ich war dort nur 2-3 Mal schnorcheln, aber auch dies lohnt sich schon wirklich. Zwar sehen die Korallen auf Grund der Korallenbleiche ziemlich kaputt aus, es gibt jedoch eine Menge Fisch, z.B. diverse Muränen und grosse Papageifische. Am interessantesten fand ich es mich an der Kante entlang treiben zu lassen. Man kann dann das Leben vor der Wand beobachten. Ich habe hier während der Schnorchelausflüge auch einen Weißspitzenriffhai und einen Adlerrochen gesehen.

Riffhai am Ausstieg des Hausriffs

Tauchgänge sind am Hausriff auf Grund der Einstige auch kein Problem. Bei jedem Einstieg gibt es an Land eine Bank zu der auf Bestellung Pressluftflaschen gebracht werden(Liste an der Tauchbasis), dort kann man diese nach dem Tauchgang auch wieder abgestellen. Da ich tagsüber fast immer mit dem Boot unterwegs war habe ich das Hausriff fast nur im Dunkeln gesehen. Die Tauchgänge hier war auch sehr schön. Man findet jede Menge schlafende Fische und Kleintier (Krabben und Garnelen). Praktisch bei jedem Tauchgang waren auch immer Makrelen mit dabei die sich vieles von dem was man angeleuchtet hat geschnappt haben. Wir sind praktisch immer von der Mitte der Insel aus gestartet. Die senkrecht gespannten Seile kann man kaum übersehen, somit sollte jeder der bis 5 Zählen kann den letzten Ausstieg zur Insel finden. Leider war das Wetter während meines Urlaubs zeitweise nicht sehr gut, so das ich auf Grund des stürmischen Wetters auf den ein oder anderen Tauchgang verzichtet habe.

Bootstauchgänge

Je nach Anzahl der Taucher wurde mit 2-3 Booten zum Tauchen gefahren. Die Fahrtzeiten zu den Tauchplätzen liegen zwischen 5 und 60 Minuten. Für die Fahrten muss man sich einige Stunden vorher auf Listen eintragen. Die Fahrtzeit zum Tauchplatz steht dann auch schon angeschrieben.

Die Tauchplätze lagen zwischen „der grösste Korallenschrottplatz den ich je gesehen habe“ und wirklich sehr schön bewachsenen Riffen. Grundsätzlich gilt die Faustregel, je mehr Strömung desto schöner. Es gibt genügend sehr schöne Tauchplätze um hier einen schönen Tauchurlaub zu verbringen. Wenn man vor dem Eintragen auf den Listen mit den Tauchlehrern spricht bekommt man schon gesagt welcher Tauchplatz der schönere ist, aus den dort ausliegenden Tauchplatzbeschreibungen, die ja auch im Internet stehen, geht dies nicht unbedingt hervor. Leider wurden wiederum auf Grund des schlechten Wetters diverse Ausfahrten kurzfristig zu anderen Tauchplätzen verlegt. Wenn ich mir sehr schöne Riffe ansehen will finde ich mich z.B. auf den Philippinen deutlich besser aufgehoben, hier sind an vielen Plätzen die Auswirkungen der Korallenbleiche deutlich zu sehen. Ich bin auf die Malediven gefahren um auch mal diverse grosse Fische zu sehen, diese gab es dort zu genüge. Auch die Fische die ich von anderen Tauchplätzen der Welt her kenne sahen dort einfach etwas grösser aus.

Ein Hailight war auch die ganztägige Walhaitour an die Südspitze des Atolls. Wir haben auf der fahrt 2 Walhaie zu sehen

bekommen, wirklich toll mit diesen Fischen zu schnorcheln. Die Tauchplätze die auf der Tour angefahren wurden waren auch super. Beim Tauchen hat sich leider kein Walhai sehen lassen, dafür gab es eine Menge Weißspitzenriffhaie. Ich hatte Glück das ich Tour direkt an einem der ersten tage mitgemacht habe, danach stand sie noch 2-3 mal auf dem Plan wurde jedoch wegen des Wetters immer abgesagt.

Zusammengefasst kann man sagen das ich mit dem Urlaub rundum zufrieden war. Es gibt genügend gute Tauchplätze um einen schönen Urlaub zu verbringen. Die weniger interessanten Tauchplätze kann man durch Nachfragen beim Personal der Tauchbasis vermeiden, an dem Wetter kann dieses natürlich nichts ändern.

Falls ihr noch Fragen hierzu habt schreibt bitte an:

Karl-Heinz Monzert
E-Mail: karl-heinz@mindanaodive.de